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INFLA HARMONY™: Rücken & Haltung

75 Bewertungen (Shop)
19,90€
Herbstaktion

Hergestellt in Europa120 Kapseln4 pro Tag

Fünf titrierte pflanzliche Wirkstoffe: Curcumin Longvida®, Boswellia serrata, Quercetin, Ingwerextrakt und Alpha-Liponsäure. Kurkuma und Boswellia tragen zur Gesundheit der Gelenke bei. Für Personen, deren Alltag viel Sitzen bedeutet. 120 Kapseln, vier pro Tag, ein voller Monat, hergestellt in Frankreich.

Drei Dinge, die Sie nachprüfen können

  • Fünf standardisierte pflanzliche Wirkstoffe, jeder mit seiner Titrierung
  • Curcumin Longvida®, gewonnen nach dem patentierten Verfahren Solid Lipid Curcumin Particle
  • Hergestellt in Frankreich, wie alle unsere Nahrungsergänzungsmittel
HERBSTAKTION
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Auf Lager, Versand am Dienstag, 15. September - Kostenloser Versand ab 60 €

Inhaltsstoffe

Vollständige Formel (für 4 Kapseln)

Wirkstoff Menge Titrierung / tatsächlicher Wirkstoffgehalt
Longvida® Curcumin 400 mg 92 mg Curcuminoide
Boswellia serrata 307 mg 200 mg Boswelliasäuren
Quercetin 300 mg 85%
Ingwerextrakt 300 mg 15 mg Gingerole
Alpha-Liponsäure 300 mg 100%
Anwendung

4 Kapseln täglich einnehmen, mit einem Glas Wasser, vorzugsweise morgens.

ANWENDUNGSHINWEISE
  • Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.
  • Ersetzt keine gesunde Lebensweise und keine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung.
  • Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Nicht empfohlen:

  • bei Gallenwegsverschluss oder Störungen der Gallenfunktion
  • für schwangere oder stillende Frauen
  • für Diabetiker
  • bei Einnahme von Antikoagulanzien, Krebsmedikamenten oder Immunsuppressiva
LAGERUNG & ENTSORGUNG
  • An einem trockenen Ort, vor Hitze und Licht geschützt, aufbewahren.
  • Triman-Logo und Sortierhinweis (Frankreich) auf der Verpackung.

Die Vorteile von INFLA HARMONY

  • Gelenke

    Longvida®-Curcumin und standardisierter Boswellia wirken gemeinsam auf den Gelenkkomfort

    • 400 mg Longvida®, davon 92 mg Curcuminoide
    • 307 mg Boswellia, standardisiert auf 65 %, davon 200 mg Boswelliasäuren
    • Für aktive Erwachsene, Sportler und Menschen mit empfindlichen Gelenken
  • Entzündungsbalance

    Fünf standardisierte Wirkstoffe, die auf die Wege der stillen Entzündung zielen

    • Curcumin, Boswellia, Quercetin, Ingwer, Alpha-Liponsäure
    • Fünf Dosierungen, auf das Milligramm veröffentlicht, kein Sammelextrakt
    • Eine ergänzende Wirkung statt eines einzelnen isolierten Wirkstoffs
  • Antioxidans & Langlebigkeit

    Quercetin und Alpha-Liponsäure tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

    • 300 mg Quercetin, Extrakt standardisiert auf 85 %
    • 300 mg Alpha-Liponsäure
    • Neutralisiert täglich freie Radikale
  • Beweglichkeit & Regeneration

    Ingwer unterstützt Beweglichkeit und Regeneration nach der Belastung

    • 300 mg Ingwer, davon 15 mg Gingerole
    • Seit 4 000 Jahren in der traditionellen Medizin verwendet
    • Um die Freude an der Bewegung wiederzufinden, Tag für Tag

Die „falsche Bewegung“ erklärt nicht viel.

Man bückt sich, um einen Stift aufzuheben, und der untere Rücken blockiert. Man nennt das eine falsche Bewegung, und der Ausdruck ist irreführend. Die französische Krankenversicherung Assurance Maladie formuliert es unumwunden: „Was man ‚falsche Bewegung‘ nennt, gehört zu den gewöhnlichen Bewegungen des Alltags.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) Sie fügt hinzu, dass „viele Rückenschmerzen durch keine bestimmte Bewegung ausgelöst werden“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Was diesem Moment vorausgeht, zählt mehr. Dieselbe Quelle nennt Bewegungsmangel als Hauptursache: „Sehr oft ist die Ursache von Rückenschmerzen Bewegungsmangel, das Fehlen von Aktivität.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) Acht Stunden im Büro, eine Fahrt im Sitzen, ein Abend vor dem Bildschirm: „längeres Sitzen“ zählt ausdrücklich zu den genannten Belastungen.

Diese Seite ist für diese Leserschaft geschrieben: für alle, deren Tag im Sitzen verbracht wird und die vor dem Kauf wissen möchten, was sie kaufen. Das Produkt selbst ändert sich nicht. Es ist unser ursprünglicher Mix, identisch: dieselben Wirkstoffe, in denselben Mengen, in derselben Flasche. Was sich von Seite zu Seite ändert, ist der Kontext und der Detailgrad, den wir veröffentlichen.

Der Arbeitsweg

Dreißig Minuten hin, dreißig zurück, ebenfalls sitzend.

Der Abend

Das Sofa, der Bildschirm, und der Tag, der sich fortsetzt.

Acht Stunden sitzend

Der Bürotag, von der ersten bis zur letzten Nachricht.

Das Meeting um 15 Uhr

Das, bei dem man kein einziges Mal aufsteht.

Homme de 42 ans debout dans un couloir clair, veste sur le bras, avant sa marche du midi
Femme de 40 ans marchant sur un trottoir ensoleillé pendant sa pause déjeuner, sac en toile à l'épaule
Coupelle de gelules a cote du pot
Mains refermant un ordinateur portable sur un bureau en chêne clair, verre d’eau et carnet à côté

Was geschluckt wird, ist nicht, was aufgenommen wird

Curcumin hat eine dokumentierte Schwäche: Es gelangt sehr schlecht ins Blut. Die französische Behörde für Lebensmittelsicherheit beschreibt „eine sehr geringe orale Aufnahme, einen schnellen Stoffwechsel und eine schnelle Ausscheidung“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Zu einer am Menschen durchgeführten Studie mit Einzeldosen von 500 bis 12.000 mg stellt sie fest: „Curcumin ist bei verabreichten Dosen von 500 bis 8000 mg im Serum nicht nachweisbar.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Dieser Satz allein erklärt die Wahl von Longvida®, einem Curcumin, das in einem Komplex aus Phospholipiden und Fettsäuren verkapselt ist. Die ANSES zählt „die Einbindung von Curcumin in eine lipophile Matrix“ zu den Strategien, die zur Verbesserung seiner Bioverfügbarkeit eingesetzt werden (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Die vier anderen Wirkstoffe folgen demselben Anspruch an eine definierte Form: Boswellia serrata, titriert auf 65 % Boswelliasäuren, Quercetin, titriert auf 85 %, Ingwerextrakt, titriert auf Gingerole, Alpha-Liponsäure, gereinigt auf 100 % aktive Liponsäure.

Vier Kapseln täglich, nicht eine. Die gewählten Mengen passen nicht in eine einzige Kapsel, und wir haben uns entschieden, das zu sagen, anstatt die Mengen zu reduzieren.

Jede Menge und jede Titrierung finden Sie im Reiter Inhaltsstoffe oben auf dieser Seite. Diese Zahlen werden veröffentlicht, damit sie nachgeprüft werden können.

Longvida® Curcumin

Boswellia serrata

Ingwerextrakt

Quercetin

Alpha-Liponsäure

Fünf Wirkstoffe. Fünf Zahlen.

Curcumin Longvida®, Boswellia serrata, Quercetin, Ingwerextrakt, Alpha-Liponsäure. Für jeden werden die Menge pro Tagesdosis und die Titrierung im Reiter Inhaltsstoffe dieser Seite angegeben.

Nahrungsergänzung bei Rückenschmerzen: die detaillierte Zusammensetzung, Wirkstoff für Wirkstoff

Sie haben wahrscheinlich nach einer Nahrungsergänzung bei Rückenschmerzen gesucht und Zutatenlisten ohne eine einzige Zahl gefunden. Hier sind die fünf Extrakte dieser Formel, mit ihrem Verfahren und ihrer Titrierung, für eine Tagesdosis von vier Kapseln.

Wirkstoff 1

Curcumin Longvida®

400 mg pro Tagesdosis, davon 92 mg Curcuminoide. Patentiertes Verfahren „Solid Lipid Curcumin Particle“. Kurkuma trägt zur Gesundheit der Gelenke bei.

Wirkstoff 2

Boswellia serrata

307 mg pro Tagesdosis, konzentrierter Extrakt, titriert auf 65 % Boswelliasäuren, das entspricht 200 mg Boswelliasäuren. Boswellia trägt zur Gesundheit der Gelenke und der Knochen bei.

Wirkstoff 3

Quercetin

300 mg pro Tagesdosis, Extrakt, titriert auf 85 %. Ein Flavonoid, das in zahlreichen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt und wissenschaftlich untersucht wird.

Wirkstoff 4

Ingwerextrakt

300 mg pro Tagesdosis, auf Gingerole titriertes Rhizom, das entspricht 15 mg Gingerolen. Ingwer hilft, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten.

Wirkstoff 5

Alpha-Liponsäure

300 mg pro Tagesdosis, durch kontrollierte Synthese gewonnen und zu 100 % gereinigte, aktive Alpha-Liponsäure.

Wirkstoff 6

Vier Kapseln, morgens

120 Kapseln pro Flasche, das entspricht dreißig Tagen. Mit einem Glas Wasser einnehmen.

Homme de 42 ans debout devant une grande fenêtre, verre d'eau à la main, lumière du matin
Gélule ouverte laissant échapper le mélange des cinq actifs titrés
Paire de chaussures de marche posée sur un parquet clair à côté du pied d’un fauteuil de bureau

Unsere Zusagen, klar gesagt

Fünf standardisierte Extrakte, eine veröffentlichte Titrierung für jeden, europäische Herstellung und Laborkontrollen. Die Mengen stehen nicht nur auf dem Etikett der Flasche: Sie stehen auf dieser Seite.

Titrierung angegeben

Laborgeprüft

Vegan & Clean Label

Europäische Herstellung

Standardisierte Premium-Wirkstoffe

Sichere Zahlung & schnelle Lieferung

Wie Sie INFLAHARMONY Rücken & Haltung einnehmen

4 Kapseln täglich einnehmen, mit einem Glas Wasser, vorzugsweise morgens.

Eine Zahl, oder nur ein Name

Auf vielen Etiketten wird eine Pflanze genannt, ohne dass ihre Konzentration angegeben wird. Ein standardisierter Extrakt macht das Gegenteil: Der Gehalt an Wirkmolekülen wird gemessen, angegeben und von Charge zu Charge eingehalten.

Die fünf Wirkstoffe dieser Formel erfüllen das. Ihre Mengen und Titrierungen sind hier direkt veröffentlicht.

INFLA HARMONY Standard-Kurkuma Nicht titriertes Nahrungsergänzungsmittel
Standardisierte Extrakte
Titrierung für jeden Wirkstoff angegeben
Fünf Wirkstoffe in einer Einnahme kombiniert
Curcumin Longvida® (Solid Lipid Curcumin Particle)
Mengenangaben pro Tagesdosis
Europäische Herstellung
Zusammensetzung auf der Produktseite veröffentlicht

Eine Formel, vier Arten, sie einzunehmen.

120 Kapseln, 4 pro Tag, 30 Tage. Einzelkauf, 2er-Set, 3er-Set oder monatliches Abonnement, jederzeit kündbar.

Meine Formel wählen
Homme adosse au plan de travail de sa cuisine, face a une baie vitree ouverte sur le jardin

Warum diese Formel existiert

Bevor ich überhaupt etwas formulierte, habe ich Monate damit verbracht, Etiketten zu lesen. Immer dasselbe Muster: eine Pflanze im Vordergrund, allein, in einer Menge, die bequem in eine einzige Kapsel passte. Fast nie das Gesamtbild. Fast nie ein Wort dazu, wie diese Moleküle die Darmbarriere überwinden.

Diese Produkte sind nicht zwangsläufig schlecht. Es entsprach nur keines dem, wonach ich suchte.

Also haben wir es selbst hergestellt. Fünf pflanzliche Wirkstoffe, jeder mit seinem Extraktionsverfahren und seiner Titrierung, hier veröffentlicht. Vier Kapseln täglich, weil diese Mengen nicht in eine einzige passen.

Und nichts weiter. Sie werden auf dieser Seite kein angekündigtes Ergebnis lesen: Das europäische Recht lässt für diese Pflanzen keine gesundheitsbezogene Angabe zu, für keine Marke. Ich sage Ihnen lieber, was in der Flasche ist.

„Ich habe sie nicht entwickelt, um einen Katalog zu erweitern. Ich habe sie entwickelt, weil ich nirgends fand, was ich kaufen wollte.“

Signature manuscrite de Tristan Gatellier

Beyond {routine}

Besser altern hängt nie von einem einzigen Produkt ab.

Es hängt von einer stimmigen Routine ab, Stück für Stück gewählt und über die Zeit beibehalten.

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Gewöhnliche LumbalgieWas die Behörden beschreiben, und was wir nicht versprechen dürfen

Die gewöhnliche Lumbalgie ist der übliche Rückenschmerz, der auf keine zugrunde liegende Erkrankung zurückzuführen ist. Die französische Gesundheitsbehörde Haute Autorité de Santé definiert sie als „einen Rückenschmerz ohne Warnzeichen“ und gibt eine eher beruhigende Prognose: „In 90 % der Fälle verläuft die gewöhnliche Lumbalgie günstig innerhalb von weniger als 4 bis 6 Wochen.“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt) Sie fügt hinzu, dass „körperliche Aktivität die wichtigste Behandlung ist, um einen günstigen Verlauf der Lumbalgie zu ermöglichen und einen Rückfall zu vermeiden“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Pflanzenextrakte, allen voran Curcumin und Boswellia, waren Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Was die Forschung dazu am solidesten belegt, ist keine Wirkung, sondern ihr Verhalten im Organismus: Löslichkeit, Aufnahme, Stoffwechsel. Genau auf diesem Gebiet, und auf dem der Titrierung, lassen sich zwei Produkte wirklich vergleichen.

Was gesundheitsbezogene Angaben betrifft, hat Europa nie abschließend entschieden. Die Bewertung der Anträge zu botanischen Stoffen ist seit 2010 ausgesetzt, und der Gerichtshof der Europäischen Union hat das in seinem Urteil vom 30. April 2025 erneut festgestellt: „die Bewertung der gesundheitsbezogenen Angaben zu botanischen Stoffen wurde ausgesetzt, und die Liste zu solchen Angaben wurde noch nicht erstellt“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Für Curcumin oder Boswellia ist daher keine Angabe zugelassen, weder für uns noch für irgendjemand sonst. Wir beschränken uns auf die Zusammensetzung.

Curcumin Longvida®

Gewonnen nach der patentierten Technologie „Solid Lipid Curcumin Particle“. Kurkuma trägt zur Gesundheit der Gelenke bei.

Boswellia serrata

Konzentrierter Extrakt, titriert auf 65 % Boswelliasäuren, das entspricht einem von Charge zu Charge konstanten Gehalt. Boswellia trägt zur Gesundheit der Gelenke und der Knochen bei.

Quercetin

Extrakt, titriert auf 85 % Quercetin.

Ingwerextrakt

Rhizomextrakt, titriert auf Gingerole, das entspricht 15 mg Gingerolen pro Tagesdosis.

Alpha-Liponsäure

Durch kontrollierte Synthese gewonnen und gereinigt, um 100 % aktive Alpha-Liponsäure zu erreichen.

Beyond {testimonials}

Bewertungen unserer Kunden
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30/05/2025
INFLAHARMONY™ : Complexe Anti-inflammatoire naturel - Articulations, Longévité, Immunité Moins de tensions globales

Je ne saurais pas expliquer exactement mais je me sens moins “bloqué” dans le corps.

Kunde

30/01/2026
INFLAHARMONY™ : Complexe Anti-inflammatoire naturel - Articulations, Longévité, Immunité Sciatique + sport

Je fais du sport et j’ai une vieille sciatique qui me suit. D’habitude après certains entraînements c’est compliqué. Là c’est beaucoup plus gérable, moins de douleurs qui descendent dans la jambe.

Kunde

27/06/2025
INFLAHARMONY™ : Complexe Anti-inflammatoire naturel - Articulations, Longévité, Immunité Pas magique

Ça ne fait pas disparaître la douleur mais ça la rend plus supportable.

Kunde

26/08/2025
INFLAHARMONY™ : Complexe Anti-inflammatoire naturel - Articulations, Longévité, Immunité Moins de tensions cervicales

Je travaille sur écran toute la journée, ça m’aide clairement.

Kunde

26/05/2025
INFLAHARMONY™ : Complexe Anti-inflammatoire naturel - Articulations, Longévité, Immunité Arthrose genou

J’ai de l’arthrose au genou gauche. Avant j’avais des périodes où ça me lançait vraiment fort. Depuis que je prends ça, c’est plus stable, moins de pics. Je marche plus facilement.

Kunde

FAQ

Achtzehn Fragen, und die Quelle jeder Aussage.

Jede Antwort weiter unten stützt sich auf öffentliche Dokumente und nennt ihre Quelle: die französische Gesundheitsbehörde Haute Autorité de Santé, die französische Krankenversicherung Assurance Maladie, das französische Forschungsinstitut Inserm, die französische Behörde ANSES, die europäische Behörde EFSA, Cochrane-Übersichtsarbeiten und der Gerichtshof der Europäischen Union. Wo die Beweislage schwach ist, schreiben wir das, statt es zu beschönigen.

„Rückenschmerzen“, „Lumbalgie“, „Hexenschuss“: ist das dasselbe?

Ja, fast. Die Assurance Maladie schreibt, dass Lumbalgie „umgangssprachlich ‚Rückenschmerzen‘, ‚Hexenschuss‘ oder ‚verrenkter Rücken‘ genannt wird“, und dass es sich um „einen oft starken Schmerz im Bereich der Lendenwirbel, im unteren Rücken“ handelt (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Die Haute Autorité de Santé gibt eine technischere Definition: „Lumbalgie wird definiert als ein Schmerz zwischen dem thorakolumbalen Übergang und der unteren Gesäßfalte.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Die wirklich entscheidende Unterscheidung liegt woanders. Man spricht von „gewöhnlicher Lumbalgie“ im Gegensatz zu „spezifischen Lumbalgien“, die laut Assurance Maladie „mit zugrunde liegenden Erkrankungen wie Skoliose, ankylosierender Spondylitis, einem Wirbelbruch, einer lokalisierten Wirbelsäuleninfektion oder einem Wirbeltumor zusammenhängen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Die HAS definiert die gewöhnliche Lumbalgie als „einen Rückenschmerz ohne Warnzeichen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Von dieser mit Abstand häufigsten Form handelt diese Seite.

Quellen: Assurance Maladie (französische Krankenversicherung), ameli.fr, „Lombalgie ou mal de dos, de quoi parle-t-on?“, aktualisiert am 29. Januar 2026; HAS (französische Gesundheitsbehörde), „Prise en charge du patient présentant une lombalgie commune“, Merkblatt vom 4. April 2019. Abgerufen am 22. August 2026.

Wie verbreitet sind gewöhnliche Rückenschmerzen?

Sehr. Die Assurance Maladie nennt eine Zahl, die kaum jemanden ausschließt: „Rückenschmerzen sind häufig: 84 % der Menschen hatten, haben oder werden Rückenschmerzen haben.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) Am Arbeitsplatz nennt sie „2 von 3 Beschäftigten“, die „Rückenprobleme hatten, haben oder haben werden“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Weltweit stuft das Inserm das Thema noch höher ein: „2016 zeigte die Global Burden of Disease Study, dass unter 310 chronischen Krankheiten die gewöhnliche Lumbalgie weltweit die häufigste Ursache für mit Behinderung gelebte Lebensjahre war.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Quellen: Assurance Maladie, ameli.fr („Lombalgie ou mal de dos, de quoi parle-t-on?“; „Mal de dos et activité professionnelle“, aktualisiert am 17. Mai 2022); Inserm (französisches Forschungsinstitut), Sammelgutachten „Activité physique: prévention et traitement des maladies chroniques“, veröffentlicht am 11. Februar 2019. Abgerufen am 22. August 2026.

Ist langes Sitzen wirklich eine Ursache?

Es ist sogar die zuerst genannte Ursache. Die Assurance Maladie schreibt: „Sehr oft ist die Ursache von Rückenschmerzen Bewegungsmangel, das Fehlen von Aktivität. Die Muskeln erschlaffen und sind nicht mehr kräftig genug, um ihre Rolle zu erfüllen.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Sie definiert dieses Verhalten anschließend genauer: „Bewegungsmangel ist ein Wachzustand mit sehr geringem Energieverbrauch“, und nennt Beispiele, die einen Bürotag beschreiben: „sich mit einem motorisierten Fahrzeug fortbewegen; zum Lesen, Schreiben, für Büroarbeit, Studium sitzen, Zeit vor einem Bildschirm verbringen“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt). „Längeres Sitzen“ zählt ausdrücklich zu den genannten Belastungshaltungen.

Der praktische Rat dazu ist einfach: „Es ist vorteilhaft, die im Sitzen verbrachte Zeit zu begrenzen und zu unterbrechen, zusätzlich zu regelmäßiger körperlicher Aktivität.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) Dieselbe Quelle empfiehlt, nach zwei Stunden ununterbrochenem Sitzen einige Minuten zu gehen und sich zu strecken.

Ein kontraintuitives Detail der Assurance Maladie: Das ist längst kein Thema mehr nur für Erwachsene, denn „mit der Zunahme von Bewegungsmangel und Inaktivität betrifft es zunehmend auch junge Menschen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Quellen: Assurance Maladie, ameli.fr, „Lombalgie ou mal de dos, de quoi parle-t-on?“ und „Mal de dos: le bon traitement, c’est le mouvement!“, aktualisiert am 9. April 2025. Abgerufen am 22. August 2026.

Wie lange dauert eine Episode gewöhnlicher Lumbalgie?

Kürzer, als man befürchtet. Die Haute Autorité de Santé macht daraus einen Punkt, der dem Patienten mitgeteilt werden sollte: „Es ist wesentlich, eine beruhigende Information zur Prognose zu vermitteln: In 90 % der Fälle verläuft die gewöhnliche Lumbalgie günstig innerhalb von weniger als 4 bis 6 Wochen.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Die Assurance Maladie beschreibt denselben Zeitplan und benennt die Phasen: bis zu 4 bis 6 Wochen gilt die Lumbalgie als „akut“; „zwischen 4/6 Wochen und 12 Wochen gilt die Lumbalgie als ‚subakut‘“; und „hält der Rückenschmerz länger als 3 Monate (12 Wochen) an, ist die Lumbalgie ‚chronisch‘ und eine spezifische Behandlung ist notwendig“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Die HAS empfiehlt zudem, „den Patienten 2 bis 4 Wochen nach einem akuten Lumbalgie-Schub erneut zu untersuchen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Quellen: HAS, Merkblatt vom 4. April 2019; Assurance Maladie, ameli.fr, „Mal de dos, comment éviter les douleurs chroniques“, aktualisiert am 9. April 2025. Abgerufen am 22. August 2026.

Sollte man sich ausruhen oder weiter in Bewegung bleiben?

Das ist die Frage, bei der die Intuition am häufigsten irrt, und wahrscheinlich die nützlichste Information dieser Seite.

Die Assurance Maladie betitelt einen Abschnitt „Der wahre Feind des Rückens ist die Ruhe“ und schreibt: „Bettruhe bei Rückenschmerzen wird nicht empfohlen. Ruhe und Inaktivität riskieren, die Schmerzen langfristig fortbestehen zu lassen.“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt)

Sie fügt hinzu: „Es ist im Übrigen wesentlich, so schnell wie möglich eine normale Aktivität wieder aufzunehmen, um zu verhindern, dass sich der Teufelskreis chronischer Rückenschmerzen festsetzt“, und fasst es in einer Formel zusammen: „Aufhören sich zu bewegen bedeutet, einzurosten!“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt)

Eine Cochrane-Übersichtsarbeit hat die beiden Empfehlungen verglichen. Bei akuten Rückenschmerzen ist ihre Schlussfolgerung zurückhaltend, aber in dieselbe Richtung weisend: „Evidenz mittlerer Qualität zeigt, dass Patienten mit akuten Rückenschmerzen im Vergleich zu Bettruhe kleine Vorteile bei Schmerzlinderung und funktioneller Verbesserung erfahren können, wenn ihnen geraten wird, aktiv zu bleiben.“ (Originalzitat, aus dem Englischen übersetzt) Bescheidene Vorteile also, aber zugunsten der Bewegung.

Ein oft missverstandener Zusatzpunkt: Laut Assurance Maladie „besteht kein Zusammenhang zwischen der Schmerzintensität und dem Schweregrad der Rückenschmerzen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Quellen: Assurance Maladie, ameli.fr, „Mal de dos: le bon traitement, c’est le mouvement!“ und „Lombalgie ou mal de dos, de quoi parle-t-on?“; Dahm KT, Brurberg KG, Jamtvedt G, Hagen KB, „Advice to rest in bed versus advice to stay active for acute low-back pain and sciatica“, Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, CD007612. Abgerufen am 22. August 2026.

„Der richtige Weg ist Bewegung“: was sagt die Forschung?

Die Formel stammt von der Assurance Maladie, die daraus den Titel ihrer Kampagne gemacht hat. Die Haute Autorité de Santé übersetzt sie in ihre Fachsprache: „Körperliche Bewegung ist die wichtigste Behandlung, um einen günstigen Verlauf der gewöhnlichen Lumbalgie zu ermöglichen (Grad B).“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) In ihrer Übersicht der nicht-medikamentösen Behandlungen werden „Selbstmanagement und Wiederaufnahme der Alltagsaktivitäten“ sowie „angepasste körperliche Aktivitäten und sportliche Betätigung“ als erste Wahl „angezeigt“ eingestuft (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Das Inserm ist bei der chronischen Form präziser: „Bei chronischer Lumbalgie gewöhnlicher Ursache führt angepasste körperliche Aktivität in Form strukturierter Programme, die spezifische Übungen mit unspezifischer körperlicher Aktivität verbinden, zu einer Schmerzreduktion und einer Funktionsverbesserung, am Ende der Behandlung und langfristig, und verringert langfristig die Arbeitsunfähigkeit.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Die größte Cochrane-Übersichtsarbeit zum Thema, die 249 Studien und 24.486 Teilnehmende zusammenfasste, ist vorsichtiger. Sie kommt zu dem Schluss: „Wir fanden Evidenz mittlerer Sicherheit, dass Bewegung im Vergleich zu keiner Behandlung, üblicher Versorgung oder Placebo bei chronischen Rückenschmerzen wahrscheinlich wirksam ist“, weist jedoch darauf hin, dass der beobachtete Effekt auf funktionelle Einschränkungen „bei funktionellen Einschränkungen gering ist und unseren Schwellenwert für einen minimal klinisch bedeutsamen Unterschied nicht erreicht“ (Originalzitate, aus dem Englischen übersetzt). Die Autoren fügen hinzu: „Es gibt viel Forschung auf diesem Gebiet, aber wir brauchen größere und besser konzipierte Studien, um belastbare Schlussfolgerungen ziehen zu können.“ (Originalzitat, aus dem Englischen übersetzt)

Quellen: HAS, Merkblatt vom 4. April 2019; Inserm, Sammelgutachten 2019; Hayden JA, Ellis J, Ogilvie R, Malmivaara A, van Tulder MW, „Exercise therapy for chronic low back pain“, Cochrane Database of Systematic Reviews, 28. September 2021, CD009790.pub2; Assurance Maladie, ameli.fr. Abgerufen am 22. August 2026.

Welche Warnzeichen erfordern eine sofortige ärztliche Konsultation?

Das ist die wichtigste Frage dieser Seite, und die einzige, deren Antwort keine kommerzielle Nuance verträgt.

Die Haute Autorité de Santé veröffentlicht eine Liste von „red flags“, Warnzeichen, „die auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen, die eine spezifische und/oder dringende Behandlung erfordert“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Hier ist sie, wie im Merkblatt aufgeführt:

  • „Nicht-mechanischer Schmerztyp: Schmerz mit fortschreitender Verschlimmerung, vorhanden in Ruhe und besonders nachts“
  • „Ausgedehntes neurologisches Symptom (Störung der Kontrolle über Blasen- oder Aftermuskeln, motorische Beteiligung der Beine, Cauda-equina-Syndrom)“
  • „Parästhesie im Bereich des Schambeins (oder Damms)“
  • „Erhebliches Trauma (wie ein Sturz aus der Höhe)“
  • „Unerklärter Gewichtsverlust“
  • „Krebsvorgeschichte, Vorliegen eines fieberhaften Syndroms“
  • „Intravenöser Drogenkonsum oder länger andauernde Kortikoid-Einnahme (zum Beispiel Asthmatherapie)“
  • „Erhebliche strukturelle Verformung der Wirbelsäule“
  • „Brustschmerz (dorsale Rückenschmerzen)“
  • „Auftrittsalter unter 20 oder über 55 Jahren“
  • „Fieber“
  • „Beeinträchtigung des Allgemeinzustands“

Zwei Präzisierungen der HAS, die nicht vergessen werden sollten. Erstens: Diese Suche „muss bei jedem neu aufgetretenen Rückenschmerz oder bei Verschlimmerung der Symptome oder Auftreten neuer Symptome durchgeführt werden“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Zweitens: „Die Spezifität der einzeln betrachteten Warnzeichen (siehe ‚red flags‘) ist begrenzt; erst ihre Kombination sollte aufmerksam machen und eine zugrunde liegende Erkrankung vermuten lassen.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Diese Liste ersetzt also keine Untersuchung: Sie zeigt an, wann man eine aufsuchen sollte. Liegt eines dieser Anzeichen vor, besteht das richtige Vorgehen darin, einen Arzt aufzusuchen, nicht ein Nahrungsergänzungsmittel zu bestellen.

Quelle: HAS (französische Gesundheitsbehörde), „Prise en charge du patient présentant une lombalgie commune“, Merkblatt vom 4. April 2019. Abgerufen am 22. August 2026.

Sollte man ein Röntgen oder MRT machen lassen?

Im Allgemeinen nicht, und das enttäuscht oft. Die Haute Autorité de Santé ist eindeutig: „Ohne red flag besteht keine Indikation für eine Bildgebung der Wirbelsäule bei einem akuten Lumbalgie-Schub (Grad C)“, und es wird sogar empfohlen, „dem Patienten zu erklären, warum eine Bildgebung nicht notwendig ist“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Der Grund liegt in dem, was man finden würde. Die Assurance Maladie erklärt es unumwunden: „Der Rücken ist nie perfekt und unterliegt der Alterung: Diese radiologischen Untersuchungen könnten also den Eindruck erwecken, dass diese kleinen altersbedingten Unvollkommenheiten der Ursprung der Lumbalgie sind.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) Die HAS empfiehlt im selben Sinne, „dem Patienten die fehlende systematische Korrelation zwischen Symptomen und radiologischen Befunden zu erklären“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Nach drei Monaten kehrt sich die Logik um: Ohne red flag empfiehlt die HAS dann eine Bildgebung der Wirbelsäule bei chronischer Lumbalgie, wobei das MRT die empfohlene Untersuchung ist.

Quellen: HAS, Merkblatt vom 4. April 2019; Assurance Maladie, ameli.fr. Abgerufen am 22. August 2026.

Warum verfestigen sich manche Episoden über die Zeit?

Selten aus mechanischen Gründen. Die Haute Autorité de Santé empfiehlt, frühzeitig nach „yellow flags“ zu suchen, psychosozialen Faktoren, die eine Chronifizierung begünstigen. Dazu zählt sie „emotionale Probleme wie Depression, Angst, Stress“, „unangemessene Einstellungen und Vorstellungen zu Rückenschmerzen, etwa die Idee, dass der Schmerz eine Gefahr darstelle“, und „unangemessenes Schmerzverhalten, insbesondere Vermeidung oder Reduzierung der Aktivität aus Angst“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Die Assurance Maladie beschreibt denselben Mechanismus in Alltagssprache: „Rückenschmerzen gehen oft mit der Angst einher, sich erneut zu verletzen. Das hat zur Folge, dass Aktivitäten eingestellt werden, bis hin zum Verlust der Bewegungsgewohnheit. Diese Pausen führen zu Steifheit, mangelnder Bandflexibilität, geschwächten Rückenmuskeln … was neue Rückenschmerzen verursacht.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Sie nennt auch den beruflichen Kontext: „Eintönigkeit der Aufgaben, berufliche Unzufriedenheit, geringe Anerkennung für die erbrachten Anstrengungen.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Quellen: HAS, Merkblatt vom 4. April 2019; Assurance Maladie, ameli.fr. Abgerufen am 22. August 2026.

Können Rückenschmerzen als Berufskrankheit anerkannt werden?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Die Assurance Maladie präzisiert, dass wenn der Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit „nachgewiesen ist, das heißt den Anerkennungskriterien für Berufskrankheiten in den entsprechenden Tabellen entspricht (Tabellen 97 und 98 der Berufskrankheiten der allgemeinen Regelung), der berufliche Ursprung der Erkrankung anerkannt wird“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Und: „Anerkennungsanträge müssen vom Versicherten an seine Krankenversicherungskasse gerichtet werden.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Zur Arbeit selbst lehnt dieselbe Quelle eine simplifizierte Sichtweise ab: „eine angepasste berufliche Tätigkeit ermöglicht es, die Rückenmuskeln zu mobilisieren und zu stärken“, und „die berufliche Tätigkeit, ebenso wie der Arbeitsweg, trägt dazu bei, die Beweglichkeit und Tonizität der Rückenmuskeln zu erhalten“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt). Die HAS empfiehlt, die Expertise des Betriebsarztes hinzuzuziehen „bei wiederholten oder länger als 4 Wochen andauernden Krankschreibungen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Quellen: Assurance Maladie, ameli.fr („Lombalgie ou mal de dos, de quoi parle-t-on?“; „Mal de dos et activité professionnelle“); HAS, Merkblatt vom 4. April 2019. Abgerufen am 22. August 2026.

Kann ein Nahrungsergänzungsmittel eine Behandlung oder einen ärztlichen Rat ersetzen?

Nein. Das ist keine sprachliche Vorsichtsmaßnahme, das ist die Definition des Produkts selbst. Die ANSES schreibt: „Das Nahrungsergänzungsmittel ist kein Arzneimittel, es kann daher per Definition keine therapeutische Wirkung beanspruchen.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt also weder eine Diagnose noch eine Behandlung noch den Rat eines Arztes, Physiotherapeuten oder Apothekers. Die Behörde gibt fünf Empfehlungen, die für jedes Produkt dieser Kategorie gelten, auch für unseres: „Rat bei einer medizinischen Fachperson einholen, verlängerte, wiederholte oder mehrfache Einnahmen vermeiden, Anwendungsbedingungen beachten, Vorsicht bei Produkten, die als Wundermittel dargestellt werden, Produkte aus den am besten kontrollierten Vertriebswegen bevorzugen.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Sie schlägt außerdem vor, zunächst eine Frage zu stellen: „Bevor man ein Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, lautet die erste zu stellende Frage: ‚Brauche ich das wirklich?‘“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Quelle: ANSES (französische Behörde), „Les compléments alimentaires, nécessité d’une consommation éclairée“, anses.fr. Abgerufen am 22. August 2026.

Kommt ein Nahrungsergänzungsmittel in den von den Behörden beschriebenen Behandlungen vor?

Nein. Das Merkblatt der Haute Autorité de Santé führt zwei Tabellen auf, eine für nicht-medikamentöse Behandlungen, eine für medikamentöse Behandlungen. Kein Nahrungsergänzungsmittel taucht darin auf. Was man findet: Selbstmanagement und Wiederaufnahme der Alltagsaktivitäten, angepasste körperliche Aktivitäten, Physiotherapie, Aufklärung über die Neurophysiologie des Schmerzes, manuelle Techniken, psychologische Interventionen, multidisziplinäre Rehabilitationsprogramme, dann medikamentöse Behandlungen, Infiltrationen und Chirurgie.

Die HAS schließt dabei ein Mittel aus, das in diesem Zusammenhang oft genannt wird: „Es besteht keine Indikation für eine Behandlung mit Antibiotika (Grad B) noch mit Vitamin D (Grad B).“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Wir verkaufen ein Nahrungsergänzungsmittel, keine Behandlung. Genau deshalb beschreibt diese Seite eine Zusammensetzung und keine Ergebnisse.

Quelle: HAS, Merkblatt vom 4. April 2019. Abgerufen am 22. August 2026.

Warum wird Curcumin so schlecht aufgenommen?

Weil sein Weg im Körper ihm von Anfang bis Ende ungünstig ist. Die ANSES fasst zusammen: „Das pharmakokinetische Profil von Curcumin zeigt eine sehr geringe orale Aufnahme, einen schnellen Stoffwechsel und eine schnelle Ausscheidung.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Die aussagekräftigste Zahl stammt aus einer am Menschen durchgeführten Studie mit Einzeldosen von 500 bis 12.000 mg: „Curcumin ist bei verabreichten Dosen von 500 bis 8000 mg im Serum nicht nachweisbar.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt) Zur Ausscheidung: „Zahlreiche Studien an Ratten haben gezeigt, dass der Großteil des Curcumins nach oraler Einnahme im Stuhl wiedergefunden wird, während nur eine winzige Menge im Urin nachweisbar ist.“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt)

Die Behörde listet die von Herstellern eingesetzten Gegenmaßnahmen auf: „die Zugabe von Hilfsstoffen wie Piperin, die Einbindung von Curcumin in eine lipophile Matrix, die Verkapselung mit Tensiden oder auch die Verabreichung strukturanaloger Verbindungen“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Die in dieser Formel gewählte Form gehört zur zweiten Kategorie.

Quelle: ANSES (französische Behörde), Stellungnahme zum Ersuchen Nr. 2019-SA-0111. Abgerufen am 22. August 2026.

Was ist ein titrierter Extrakt, und warum veröffentlichen wir ihn?

Ein titrierter oder standardisierter Extrakt ist ein Extrakt, dessen Gehalt an einer bestimmten Verbindung gemessen, angegeben und von Charge zu Charge eingehalten wird.

Der Unterschied zu einem einfachen Pflanzenpulver ist erheblich. Laut ANSES sind Curcuminoide in den Rhizomen „in stark unterschiedlichen Konzentrationen je nach geografischer Herkunft, Bodenbeschaffenheit und Anbaubedingungen vorhanden“, „im Allgemeinen zwischen 0,3 und 5,4 % (m/m, Trockengewicht)“, während das Reinigungsverfahren „ein gelb-oranges kristallines Pulver mit mehr als 95 % Curcuminoiden liefert“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Die Titrierung ist dennoch keine absolute Garantie. Bei einer von der ANSES berichteten Untersuchung „lag der Curcuminoidgehalt in vier Proben unter dem angegebenen Wert“, und „in einer Probe wurde die Anwesenheit von Piperin festgestellt, obwohl das Etikett dies nicht angab“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Eine Präzisierung, die zum Schluss ebenso gegen uns wie gegen andere spricht: Eine Titrierung informiert über einen Gehalt. Sie sagt nichts über die Aufnahme aus, und nichts über eine etwaige Wirkung. Das sind drei getrennte Fragen.

Quelle: ANSES (französische Behörde), Stellungnahme zum Ersuchen Nr. 2019-SA-0111. Abgerufen am 22. August 2026.

Birgt Kurkuma Risiken?

Ja, und es wäre unpassend, das auf der Seite eines Produkts zu verschweigen, das Kurkuma enthält.

Die französischen und italienischen Meldesysteme „haben zwischen 2002 und 2021 mehr als 40 Fälle von Hepatitis im Zusammenhang mit dem Konsum kurkuma- oder curcuminhaltiger Nahrungsergänzungsmittel verzeichnet, wobei die Kausalität in 9 Fällen als wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich gilt“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt). Die ANSES „rät Personen mit Erkrankungen der Gallenwege von Kurkuma-Konsum ab“ und macht Verbraucher „auf die Risiken von Wechselwirkungen von Curcumin mit bestimmten Arzneimitteln wie Antikoagulanzien, Krebsmedikamenten und Immunsuppressiva aufmerksam“ (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt).

Zur Menge stellt die Behörde fest, dass „die Einnahme solcher Nahrungsergänzungsmittel keine besondere Sorge aufwirft, solange ihr Konsum nicht mehr als 153 mg Curcumin pro Tag für einen 60 kg schweren Erwachsenen liefert“, wobei sie sofort präzisiert, dass die duldbare Tagesdosis „nicht anwendbar ist für Formulierungen“, deren Bioverfügbarkeit von Curcumin erhöht wurde (Originalzitate, aus dem Französischen übersetzt). Diese Formel liefert 92 mg Curcuminoide pro Tagesdosis und verwendet eine verkapselte Form: ein weiterer Grund, die angegebene Dosis nicht zu überschreiten und bei einer laufenden Behandlung ärztlichen Rat einzuholen.

Die vollständigen Anwendungshinweise finden Sie im entsprechenden Reiter oben auf dieser Seite.

Quelle: ANSES (französische Behörde), Stellungnahme zum Ersuchen Nr. 2019-SA-0111. Abgerufen am 22. August 2026.

Warum darf keine Marke zu diesem Thema etwas behaupten?

Weil die europäische Verordnung 1924/2006 gesundheitsbezogene Angaben regelt, und der Fall der Pflanzen nie abschließend entschieden wurde.

Die EFSA dokumentierte das bereits 2011: Von den 4.637 Angaben, die der Behörde zwischen Juli 2008 und März 2010 von der Europäischen Kommission übermittelt wurden, wurden „1.548 Angaben zu ‚botanicals‘ von der Kommission zurückgestellt, bis über das weitere Vorgehen entschieden ist“ (Originalzitat, aus dem Englischen übersetzt).

Vierzehn Jahre später hat sich die Lage nicht geändert. Der Gerichtshof der Europäischen Union stellte das in seinem Urteil vom 30. April 2025 fest: „wie die Kommission in der mündlichen Verhandlung vor dem Gerichtshof eingeräumt hat, wurde die Bewertung der gesundheitsbezogenen Angaben zu botanischen Stoffen ausgesetzt, und die Liste zu solchen Angaben wurde noch nicht erstellt“ (Originalzitat, aus dem Französischen übersetzt).

Eine Marke, die trotzdem etwas behauptet, verfügt über keine Information, die wir nicht auch hätten. Sie geht lediglich ein Risiko ein, das wir nicht eingehen.

Quellen: EFSA, Mitteilung vom 28. Juli 2011; EuGH, Urteil vom 30. April 2025, Rechtssache C-386/23, Novel Nutriology, Randnr. 55 (EUR-Lex, CELEX 62023CJ0386). Abgerufen am 22. August 2026.

Eine Nuance besteht jedoch, und wir wenden sie an. Unter den noch offenen Angaben befinden sich Aussagen zur Gelenkgesundheit, die im Rahmen der Übergangsregelung nach Artikel 28 der Verordnung weiterhin verwendet werden dürfen. Ausschließlich in diesem Rahmen gibt diese Seite an, dass Kurkuma und Boswellia zur Gesundheit der Gelenke beitragen. Keine auf eine Krankheit bezogene Aussage ist zulässig, und Sie werden hier keine finden.

Wem wird diese Formel nicht empfohlen?

Sie wird nicht empfohlen bei Gallenwegsverschluss oder Störungen der Gallenfunktion, für schwangere oder stillende Frauen, für Diabetiker sowie bei Einnahme von Antikoagulanzien, Krebsmedikamenten oder Immunsuppressiva.

Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Dieses Produkt ersetzt keine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und keine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Bei jeder laufenden Behandlung holen Sie vor der ersten Einnahme den Rat eines Arztes oder Apothekers ein.

Welche Formel passt zu meiner Situation?

Alle Seiten dieser Produktreihe beschreiben ein und dasselbe Produkt: dieselben Wirkstoffe, dieselben Mengen, dieselbe Flasche mit 120 Kapseln, dieselbe Einnahme von vier Kapseln pro Tag. Im Behälter ändert sich nichts. Was sich ändert, ist der Blickwinkel, aus dem wir die Zusammensetzung erklären, und der Weg, über den Sie hierher gefunden haben.

Diese Seite richtet sich an Leser, die eine Formel verstehen möchten, bevor sie sich für eine entscheiden: Extraktionsformen, Titrierungen, rechtliche Grenzen, Vorsichtsmaßnahmen. Andere Seiten behandeln dieselbe Zusammensetzung aus einem anderen Blickwinkel, auf Grundlage derselben öffentlichen Quellen: die Seite für Leser über 50, Nahrungsergänzung bei Sehnenreizung, die Seite mit den Vergleichskriterien im Detail, die Seite für lange Sitztage, die Seite zum unteren Rücken.

Unabhängig von Ihrer Wahl finden Sie die vollständige Zusammensetzung im Reiter Inhaltsstoffe dieser Seite. Vier Optionen: Einzelkauf, 2er-Set, 3er-Set oder monatliches Abonnement für 29,90 € statt 39,90 €, jederzeit kündbar.

Was lässt sich über Boswellia sagen?

Im Bereich der Gelenkgesundheit erlaubt die europäische Regelung eine Angabe im Rahmen der noch offenen Angaben: Boswellia trägt zur Gesundheit der Gelenke und der Knochen bei. Diese Formel liefert davon 307 mg pro Tagesdosis, in Form eines konzentrierten Extrakts, titriert auf 65 % Boswelliasäuren, das entspricht 200 mg Boswelliasäuren.

Über diesen Satz hinaus kann nichts behauptet werden, weder von uns noch von irgendjemand sonst.

Und was lässt sich über Kurkuma sagen?

Derselbe Rahmen gilt: Kurkuma trägt zur Gesundheit der Gelenke bei. Diese Formel liefert 400 mg Curcumin Longvida®, davon 92 mg Curcuminoide, gewonnen nach der patentierten Technologie „Solid Lipid Curcumin Particle“.

Da gewöhnliches Curcumin nur sehr wenig aufgenommen wird, war die Form ausschlaggebend für diese Wahl, nicht die reine Menge. Auch hier kann nichts weiter behauptet werden.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Die Angaben auf dieser Seite dienen der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat, insbesondere bei laufender Behandlung, in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit.

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