Sehnenentzündung im Knie: welche Sehne, welcher Test, welche Behandlung

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Seitenansicht eines gebeugten Knies vor dunklem Hintergrund, das Streiflicht zeichnet den Verlauf der Sehnen rund um das Gelenk nach

„Sehnenentzündung im Knie“ ist kein Diagnosename, sondern ein Sammelbegriff für mindestens fünf verschiedene Sehnen. Wo genau der Schmerz sitzt, entscheidet über die Behandlung: vorne unter der Kniescheibe liegt die Patellasehne, an der Innenseite der Pes anserinus, außen der Tractus iliotibialis. Der Ort ordnet zu, nicht das Gefühl.

Sie haben Knieschmerzen, die bei Belastung kommen. Im Internet steht überall dasselbe: kühlen, schonen, Ibuprofen. Was nirgends steht, ist die Frage, die davor kommt. Welche Sehne ist es überhaupt?

Das ist keine akademische Unterscheidung. Die Behandlung des einen Tendons ist bei einem anderen wirkungslos oder verschlimmert die Sache. Wer sein Läuferknie außen mit Kniebeugen behandelt, drückt genau auf die Stelle, die gereizt ist. Dieser Artikel ordnet die Schmerzorte, gibt Ihnen für jeden einen Test und danach die Behandlung, die dazugehört.

Seitenansicht eines gebeugten Knies vor dunklem Hintergrund, das Streiflicht zeichnet den Verlauf der Sehnen rund um das Gelenk nach
Rund um das Kniegelenk laufen mehrere Sehnen von unterschiedlichen Muskeln zusammen. Jede reagiert auf eine andere Bewegung.

Welche Sehnen am Knie überhaupt betroffen sein können

Das Kniegelenk wird nicht von einer Sehne gehalten, sondern von einem Geflecht. Fünf Strukturen erklären fast alle Fälle.

SEHNENENTZÜNDUNG IM KNIE

Fünf Orte

PATELLASEHNE

Vorne, direkt unter der Kniescheibe. Betrifft Springer und Kraftsportler. Der häufigste Fall.

PES ANSERINUS

Innenseite, gut 2 Querfinger unter dem Gelenkspalt. Dort setzen drei Muskeln gemeinsam an.

TRACTUS ILIOTIBIALIS

Außenseite, am Knochenvorsprung des Oberschenkels. Das klassische Läuferknie.

QUADRIZEPSSEHNE

Oberhalb der Kniescheibe. Seltener, betrifft eher ältere Sportler und Gewichtheber.

POPLITEUSSEHNE

In der Kniekehle, außen hinten. Selten, oft nach Bergablaufen.

Der Schmerzort ist das erste und wichtigste Unterscheidungsmerkmal. Ein Schmerz, den Sie mit dem Finger zeigen können, gehört zu einer Sehne.

Dazu kommt eine Struktur, die zwar keine Sehne ist, sich aber ähnlich anfühlt: der Schleimbeutel. Eine Bursitis vor der Kniescheibe entsteht durch langes Knien, ist sicht- und tastbar geschwollen und heilt anders. Wenn Ihr Knie an der Vorderseite dick ist, sprechen Sie eher darüber als über eine Sehne.

Innenseite, Außenseite, vorne, hinten: der Schmerzort ordnet zu

Setzen Sie sich hin und tasten Sie das Knie ab, bei gestrecktem Bein. Suchen Sie den Punkt mit dem stärksten Druckschmerz, und vergleichen Sie ihn mit der Gegenseite.

Wo es weh tutWahrscheinliche StrukturDer Test, den Sie selbst machen können
Vorne, direkt am unteren Rand der KniescheibePatellasehne (Patellaspitzensyndrom)Einbeinige Kniebeuge: reproduziert den Schmerz. Bei gebeugtem Knie nimmt der Druckschmerz deutlich ab.
Innenseite, 2 bis 3 Querfinger unter dem GelenkspaltPes anserinusTreppensteigen und Aufstehen aus dem Sitzen tun weh. Der Punkt liegt unterhalb der Gelenklinie, nicht auf ihr.
Außenseite, auf Höhe des GelenkspaltsTractus iliotibialis (Läuferknie)Schmerz kommt reproduzierbar nach einer bestimmten Laufdistanz, besonders bergab. Beim Beugen um etwa 30 Grad am stärksten.
Oberhalb der KniescheibeQuadrizepssehneDruckschmerz am oberen Rand der Kniescheibe. Tiefe Kniebeugen und Bergaufgehen provozieren.
Kniekehle, eher außenPopliteussehneBergabgehen und Drehen des Unterschenkels nach innen bei gebeugtem Knie lösen den Schmerz aus.
Diffus hinter oder um die Kniescheibe, nicht punktförmigeher patellofemoraler Schmerz, keine SehneLanges Sitzen mit gebeugtem Knie tut weh (das sogenannte Kinozeichen). Kein einzelner Druckpunkt.

Die letzte Zeile ist die wichtigste, weil sie am häufigsten verwechselt wird. Beim patellofemoralen Schmerzsyndrom liegt das Problem nicht in einer Sehne, sondern im Gleitverhalten der Kniescheibe. Nienke Lankhorst und Kolleginnen werteten 2013 aus, welche Faktoren damit zusammenhängen, und fanden vor allem eine schwache Oberschenkelmuskulatur. Behandelt wird also die Muskulatur und die Hüftführung, nicht die vermeintlich entzündete Sehne. Für den häufigsten Fall der Tabelle, den Sehnenansatz am unteren Rand der Kniescheibe, haben wir den Belastungsaufbau beim Patellaspitzensyndrom Stufe für Stufe beschrieben.

Warum der Begriff „Entzündung“ hier fast immer zu kurz greift

Eine echte Tendinitis, also eine Sehne mit Entzündungszellen im Gewebe, gibt es. Sie ist aber selten und entsteht meist akut, etwa nach einer einmaligen ungewohnten Überlastung oder bei einer rheumatischen Erkrankung.

Der weit häufigere Fall sieht anders aus. Karim Khan und Jill Cook zeigten bereits 2002 im British Medical Journal, dass Gewebeproben aus schmerzhaften Sehnen gerade keine Entzündungszellen enthalten. Zu sehen sind ungeordnete Kollagenfasern, eingewanderte Blutgefäße und veränderte Zellen: ein Umbau, keine Entzündung. Der korrekte Name lautet Tendinopathie.

Für Sie hat das eine sehr praktische Folge. Kühlen und entzündungshemmende Tabletten dämpfen den Schmerz, verändern aber nichts an der Struktur. Cook und Purdam beschrieben 2009, wie sich eine Sehne zwischen Reizzustand, gestörtem Heilen und Umbau bewegt, und zwar in beide Richtungen. Was sie zurückbewegt, ist Belastung in der richtigen Dosis. Was sie stehen lässt, ist Ruhe.

Ursachen: fast immer eine Änderung, selten ein Unfall

Sehnengewebe passt sich an, aber langsamer als Muskeln. Deshalb entstehen diese Beschwerden typischerweise nicht bei der höchsten Belastung, sondern nach der stärksten Steigerung.

  • Trainingsumfang oder Intensität in kurzer Zeit deutlich erhöht
  • Rückkehr nach einer Pause auf dem alten Niveau
  • neuer Untergrund, neue Schuhe, neue Sportart
  • viel Bergablaufen, wo die Sehnen dauerhaft bremsen
  • eine Sattelhöhe am Rad, die zu tief eingestellt ist

Dazu kommen Faktoren, die die Schwelle senken: eine schwache Hüftmuskulatur, unter der das Knie nach innen kippt, verkürzte Oberschenkelmuskeln, Übergewicht, und bei der Innenseite besonders häufig eine X-Bein-Stellung, die den Ansatz der drei Muskeln beim Pes anserinus Syndrom dauerhaft unter Zug setzt. Bei anhaltenden Beschwerden ohne erkennbare Überlastung lohnt außerdem ein Blick auf rheumatische Erkrankungen, gerade wenn mehrere Gelenke betroffen sind oder morgens eine Steifigkeit über 30 Minuten anhält.

Diagnose: was in der Praxis passiert

Die Diagnose ist klinisch, und das ist keine Sparmaßnahme. Ort des Druckschmerzes, auslösende Bewegung und Schmerzverlauf ergeben in den meisten Fällen ein klares Bild.

Der Ultraschall ist beim Knie gut geeignet, weil die betroffenen Sehnen oberflächlich liegen. Er zeigt Verdickung, Struktur und eingewanderte Gefäße. Ein MRT braucht es, wenn Meniskus, Bänder oder Knorpel im Verdacht stehen, oder wenn die Beschwerden trotz konsequenter Behandlung bleiben.

Ein Hinweis, der Ihnen unnötige Sorgen erspart: auffällige Sehnenbilder finden sich auch bei völlig beschwerdefreien Menschen. Ein Befund allein ist keine Diagnose, und er sagt nichts über Ihre Aussichten.

Der übliche Weg führt vom Hausarzt zum Orthopäden und von dort in die Physiotherapie. Bestehen die Beschwerden schon lange, ist eine sportorthopädische Praxis die bessere Adresse, weil dort die Belastungssteuerung zum Alltag gehört.

Behandlung: drei Phasen statt einer Pause

Reine Schonung bringt Sie durch die akute Phase und danach an denselben Punkt zurück. Der Aufbau geht in Stufen, und die Regel für alle drei lautet gleich: ein Ziehen bis etwa drei von zehn ist erlaubt, solange es am nächsten Morgen nicht schlimmer ist als am Vortag.

DER AUFBAU NACH EINER SEHNENREIZUNG AM KNIE

01

Woche 1 bis 2: beruhigen und halten

Belastung reduzieren, nicht streichen. Dazu isometrische Übungen, also Halten gegen Widerstand ohne Bewegung, 5 Mal 45 Sekunden. Das senkt den Sehnenschmerz häufig schon nach wenigen Einheiten.

02

Woche 3 bis 10: schwer und langsam

Krafttraining mit hohem Gewicht, wenigen Wiederholungen und langsamem Tempo, 3 Sekunden hin und 3 zurück. 3 Mal pro Woche. Für die Außenseite gehört die Hüftmuskulatur dazu, für die Innenseite die Beinachse.

03

Ab Woche 10: zurück zur Sportart

Erst jetzt kommen Sprünge, Tempo und Richtungswechsel zurück, in kleinen Portionen. Das Krafttraining läuft parallel weiter, sonst kippt es zurück.

Rasmus Beyer und Kollegen verglichen 2015 schweres langsames Krafttraining mit exzentrischem Training. Beide wirkten, die Zufriedenheit war unter dem Krafttraining höher.

Anna Sivrika und Kollegen fassten 2023 systematisch zusammen, welche Trainingsformen bei Tendinopathien wirken. Ihr Ergebnis fällt nüchtern aus und ist gerade deshalb nützlich: kein Programm war den anderen klar überlegen. Was zählt, ist dass überhaupt strukturiert und über Monate belastet wird.

Ergänzend gilt für die Medikamente: entzündungshemmende Tabletten sind für einige Tage in einer sehr schmerzhaften Phase vertretbar. Über Wochen genommen nehmen sie Ihnen die Rückmeldung, an der Sie die Dosierung ausrichten. Wer die Beschwerden von innen begleiten möchte, greift eher zu Boswelliasäuren und Curcumin: unsere Rezeptur für gereizte Sehnen setzt auf die Titer, an denen die meisten Präparate scheitern.

Wie lange dauert es, und wie lange sind Sie krankgeschrieben?

Bei einer frisch gereizten Sehne, die früh richtig behandelt wird, sind 6 bis 12 Wochen realistisch. Bestehen die Beschwerden schon Monate, rechnen Sie mit 3 bis 6 Monaten, gelegentlich länger.

Die Krankschreibung hängt weniger von der Sehne ab als von Ihrem Beruf. Wer im Büro sitzt, ist oft gar nicht oder nur wenige Tage arbeitsunfähig, sollte aber lange gebeugtes Sitzen unterbrechen. Bei knienden oder tragenden Tätigkeiten, im Bau, in der Pflege oder im Handwerk, sind 1 bis 3 Wochen üblich, manchmal mehr. Sprechen Sie die konkrete Belastung an, statt nur die Diagnose zu nennen: davon hängt die Einschätzung ab.

Wie Sie einen Rückfall vermeiden

Die häufigste Form des Rückfalls ist nicht der Sturz, sondern der Sprung zurück auf das alte Pensum, sobald es nicht mehr weh tut. Schmerzfreiheit kommt Wochen vor Belastbarkeit.

Steigern Sie in Stufen. Als grobe Orientierung hat sich bewährt, den Wochenumfang um höchstens ein Zehntel zu erhöhen und nach 3 steigenden Wochen eine ruhigere einzuschieben. Wer nach einer Pause wieder einsteigt, beginnt bei etwa der Hälfte des vorherigen Umfangs.

Behalten Sie das Krafttraining. 2 Einheiten pro Woche für Oberschenkel und Hüfte reichen, um die Belastbarkeit zu halten. Das ist der einzige Punkt auf dieser Liste, den fast alle nach der Genesung wieder streichen, und genau deshalb kommen die Beschwerden zurück.

Prüfen Sie die Beinachse. Kippt das Knie bei der einbeinigen Kniebeuge nach innen, liegt die Ursache meist in der Hüfte. Filmen Sie sich einmal von vorne, das sieht man deutlicher, als man es spürt.

Ändern Sie nur eines auf einmal. Neue Schuhe, neuer Untergrund und ein neuer Trainingsplan in derselben Woche machen es unmöglich zu erkennen, was die Sehne überfordert hat.

Was Ihnen nicht weiterhilft

Wochenlang kühlen. In den ersten Tagen dämpft Eis den Schmerz. Danach behandelt es eine Entzündung, die in den meisten Fällen gar nicht vorliegt.

Vollständige Ruhe über Wochen. Die Sehne verliert Belastbarkeit, und der Schmerz kommt bei der Rückkehr auf altem Niveau zurück. Reduzieren statt streichen.

Dehnen als Hauptmaßnahme. Zug auf einen gereizten Sehnenansatz verstärkt die Beschwerden häufig. Beim Läuferknie außen ist Dehnen des Tractus sogar einer der häufigsten Fehler.

Die Bandage allein. Sie verändert die Zugverhältnisse und hilft im Alltag. Sie baut nichts auf.

Kortison als erste Wahl. Es lindert für einige Wochen zuverlässig und fällt danach hinter das Training zurück. Sinnvoll höchstens als Zeitfenster, in dem Sie mit dem Aufbau beginnen.

Wer parallel die allgemeine Entzündungslast senken will, hat die größeren Hebel im Alltag als in der Hausapotheke: Schlaf, Bauchumfang und die Zusammensetzung des Essens. Wie hoch diese Grundlast tatsächlich liegt, zeigt bei einer stillen Entzündung das hochsensitive CRP. Ein gut aufgenommenes Curcumin ergänzt diese Basis, es ersetzt sie nicht.

Wie lange dauert eine Sehnenentzündung im Knie?

Frisch und früh behandelt 6 bis 12 Wochen. Bestehen die Beschwerden bereits Monate, sind 3 bis 6 Monate realistisch. Entscheidend ist nicht die Dauer der Schonung, sondern die Zahl der Wochen mit richtig dosiertem Krafttraining.

Wie lange ist man mit einer Sehnenentzündung im Knie krankgeschrieben?

Das hängt vom Beruf ab, nicht von der Diagnose. Bei sitzender Tätigkeit oft gar nicht oder wenige Tage, bei knienden und tragenden Berufen 1 bis 3 Wochen, gelegentlich länger. Schildern Sie in der Praxis die konkrete Belastung am Arbeitsplatz.

Was bedeutet Schmerz an der Knieinnenseite?

Sitzt der Druckpunkt zwei bis drei Querfinger unterhalb des Gelenkspalts, spricht das für den Pes anserinus, den gemeinsamen Ansatz dreier Muskeln. Liegt der Schmerz auf der Gelenklinie selbst, kommen eher Innenmeniskus oder Innenband infrage, was ärztlich abgeklärt gehört.

Hilft Ibuprofen bei einer Sehnenentzündung im Knie?

Für einige Tage in einer sehr schmerzhaften Phase ja. Als Dauerlösung nicht: es senkt den Schmerz, ohne die Sehnenstruktur zu verändern, und nimmt Ihnen die Rückmeldung, an der Sie die Belastung ausrichten. Die Behandlung ist der Belastungsaufbau.

Ist eine Bandage bei Sehnenentzündung im Knie sinnvoll?

Als Unterstützung ja, als Behandlung nein. Ein Band unterhalb der Kniescheibe verändert die Zugverteilung und macht den Alltag für viele erträglicher. Es baut aber keine Belastbarkeit auf, deshalb sollte es das Krafttraining begleiten und nicht ersetzen.

Was tun bei Schmerzen in der Kniekehle?

Sitzt der Schmerz hinten außen und tritt beim Bergabgehen auf, kommt die Popliteussehne infrage. Eine prall-elastische Schwellung in der Kniekehle spricht dagegen eher für eine Baker-Zyste. Beides gehört einmal untersucht, weil die Behandlung völlig verschieden ist.

Darf ich mit einer Sehnenentzündung im Knie Sport machen?

In angepasster Form in der Regel ja. Radfahren mit hoch gestelltem Sattel, Schwimmen und Aquajogging halten die Ausdauer. Pausieren sollten Sprünge, tiefe Kniebeugen und Bergablaufen. Maßstab ist der nächste Morgen: stärkere Beschwerden als am Vortag bedeuten, dass die Einheit zu groß war.


Quellen

Khan K.M., Cook J.L., Kannus P. et al. (2002). Time to abandon the „tendinitis“ myth. British Medical Journal, 324(7338), 626-627. DOI: 10.1136/bmj.324.7338.626

Cook J.L., Purdam C.R. (2009). Is tendon pathology a continuum? A pathology model to explain the clinical presentation of load-induced tendinopathy. British Journal of Sports Medicine, 43(6), 409-416. DOI: 10.1136/bjsm.2008.051193

Lankhorst N.E., Bierma-Zeinstra S.M.A., van Middelkoop M. (2013). Factors associated with patellofemoral pain syndrome: a systematic review. British Journal of Sports Medicine, 47(4), 193-206. DOI: 10.1136/bjsports-2011-090369

Beyer R., Kongsgaard M., Hougs Kjær B. et al. (2015). Heavy slow resistance versus eccentric training as treatment for Achilles tendinopathy. American Journal of Sports Medicine, 43(7), 1704-1711. DOI: 10.1177/0363546515584760

Sivrika A.P., Papadamou E., Kypraios G. et al. (2023). Comparability of the effectiveness of different types of exercise in the treatment of Achilles tendinopathy: a systematic review. Healthcare, 11(16), 2268. DOI: 10.3390/healthcare11162268

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